6.12.2019 – #SchwalbenRAUSCHen – „Seid Ihr auch immer brav gewesen?“

jürgen schmücking

es wurde der 6. dezember. nicht der oktober; da lasen die winzer. nicht der november; da gingen alle auf tauchstation. also nikolo. es wird wie immer ein abend, der vieles bietet: weinseminar, kommentierte verkostung, lässiger abend, rate-spaß, spannende weine und ihre geschichte und geschichten.

neu beim nikolorauschen: wer will, kann sich mit einem beherzten griff ins eigene weinregal am line-up beteiligen. soll heißen: wer schon immer einen wein in einer runde wie dem schwalbenrauschen herzeigen oder kosten wollte: bringt ihn einfach mit. eingepackt und maskiert. jürgen wird ihn dann in den reigen stellen und auf eine sinnvolle reihenfolge achten. natürlich bringet er auch wieder eigene weine mit: weine aus den tiefen seines kellers und damit auch solche, die kein winzer und kaum ein händler mehr im lager hat.

kulinarisch lautet das motto: „grenzgang zwischen gut und böse“:

karpfen und hühnerleber, rauchherz und bluteis mit tanne

juliane fischer:

🎅🏼Nikoloabend: 
Ich hab mir wieder das #schwalbenrauschen gegönnt, weil man da aus der eigenen Aromencomfortzone herausgeholt wird. Den Birkensekt zum Beispiel hielt ich für Sake (aber woher weiß man auch wie Birkensekt schmeckt?)
Mir sind zum ersten Mal auf die Honigwabennoten in meiner #Buttenbürgerin aufgefallen. Und Met, Früchtetee, Apfelsaft – Danke für eure Eindrücke zu meinem Projekt! I’m #onehappyveltlinergirl 
Wie gut doch der Holy Urban vom @loibnerhofknoll Etikett zum Nikolotag passt. So gut wie die verzaubernde Lebercreme und die Brioche-Buchtel, die pasierte Kaki, das Dörrfrüchtekompott mit den gebratenen Karpfenstückerl vom Biofisch zum Traminer-Flight (wo noch ein unverkennbarer Südtirol dazukam).
Nicht minder spannungsgeladen der Vergleich von Riesling aus dem GV-Dorf Röschitz (Winzerhof Stift) und meinem 2. Mitbringsel „Idig“ von @sophie_christmann und @steffen_christmann 
Buchertberg vom @herrenhof_lamprecht über den ich erst in der #flaschenpost geschrieben habe, war auch dabei.
Premiere: Bison-Herz gegessen mit einem Lieblingskreitl Koriander im rauchigen Feuerfleck-Dürüm. 
Premiere II: Pontet Canet 2004, ein Pauillac wie er im Buche steht. Das vermag ich so iberhaps nicht zu beurteilen, aber der @jschmueckingweiß das und die Spenderin @daniela.dejnega 
Auch tadellos die zwei Rhonetalweine von meiner Nachbarin Sarah und die Werlitsch-Reihe mit den ersten Ex Veros. 
Premiere III: Vanilleblut-Eis mit Edeltannengelee, das ausschaut wie Waldmeistergötterspeise. 
Zum Schluss vermutlich das Älteste, was ich je getrunken habe: Sherry Loroso Almacenista Añada 1930 von Emilio Lustau: Haselnuss, Dörrdatteln, Lakritzschokolade. Die perfekte Nachspeise. 😋

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