konzeptentwicklung – eröffnung – ‚cook-bistro‘ im weltmuseum wien

ethnologische museen widmen sich der auseinandersetzung und dem besseren verständnis unterschiedlicher kulturen; sie bringen die kulturelle vielfalt in zusammenhang mit dem jeweiligen besucher und mit dem  hier und jetzt.

wir haben die kulturelle vielfalt kulinarisch auf unsere weise abgebildet; nebenbei den berühmten englischen seefahrer und entdecker als namensgeber des weltmuseum-cafès, james cook, und nicht zuletzt die traditionelle österreichische küche da und dort hervorblitzen lassen; dabei werden nicht etwa gerichte verschiedener kulturen zitiert – vielmehr sind verschiedene techniken, zutaten und einflüsse „zwischen den zeilen“ zu finden.

fermentierte lebensmittel – einerseits weltumspannende konservierungstechnik; zum anderen james cooks skorbut-prophylaxe für seine matrosen

„fusion-gerichte“ wie: miso-erdäpfelsuppe, japanische ravioli, pho-style-hühnersuppe

gerichte „on toast“ – einerseits gut machbare „museums-gerichte“ – zum anderen referenz an captain cooks englische („on toast“ – klassisches pub-food) herkunft

mais als kontinentumspannendes grundnahrungsmittel – einst aus südamerika stammend und aus den alpinen regionen europas nicht mehr wegzudenken – findet sich maisbrioche und maiseis-schokolade-popcorn-dessert

österreichische variante einer guacamole – international und regional zugleich

eigene zitronen-limo mit bezug zu captain cooks mannschaft als „limeys“, sowie eigenes gewürz-cola als erinnerung an weltumspannende gewürz-handelswege, denen wir möglicherweise sogar die entdeckung amerikas verdanken

franz-ferdinand-torte – weiße topfen-sachertorte mit powidlmarmelade und dunklen schoko-powidl-trüffeln – als referenz an den größten seefahrer der k&k-monarchie, dem das weltmuseum mehrere tausend exponate verdankt

mit unserer eigenen speisenproduktion und -belieferung im hintergrund ermögichten wir eine problemlose eröffnung und den reibungslosen betrieb vom ersten tag an.

nach der gut überstandenen eröffnungsphase und einem gemeinsamen viertel jahr geht die weltmuseum-gastronomie nun ihren eigenen weg.

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